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        <mods:title>Formiciden  von Herrn Dr. Fr. Stuhlmann in Ost-Afrika gesammelt.</mods:title>
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    <tax:pb id="pb-1" n="195"/>
    <tax:head><tax:title> Formiciden  von Herrn Dr. Fr. Stuhlmann in Ost-Afrika gesammelt.</tax:title>von <tax:author>>Gustav Mayr</tax:author>></tax:head>
    Aus dem Jahrbuch der Hamburgischen Wissenschaftlichen Anstalten. X. 2.
    
    Hamburg 1893.
    
    Gedruckt bei Lütcke and Wulff, E. H. Senats Bachdruckern.
    
    <tax:head><tax:title>Quelques fourmis de Madagascar récoltées par le Dr Friederichs et quelques
      remarques sur d'autres fourmis</tax:title> PAR <tax:author>A. FOREL</tax:author></tax:head>
    
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    <page=195>
      
      Camponotus Mayr.
      
      1.  C. maculatus Fabr. Cairo, Sansibar und Insel Baui bei Sansibar.
      
      2.  C. maculatus Fabr. var. cognatus Sm. Quilimane.
      
      3. C. rufoglaucus Jerd. var. cinctellus Gerst. Sansibar.
      
      4.  C. rufoglaucus Jerd. var. Eugeniae For. Kihengo.
      
      5.  C. foraminosus For. var. Grandidieri For. (?) Quilimane. Da mir nur Weibchen vorliegen, so möchte ich dieselben nicht mit voller Sicherheit zu dieser Varietät stellen, obschon ich typische Arbeiter von Grandidieri und der Var. Perrisi For. Herrn Prof. Forel verdanke und daher mit diesen Weibchen vergleichen konnte.
      
      6.  C. somalinus Andre. Mbusini (Usegua).
      
      Polyrhachis Shuck.
      
      7.  P. cubaensis Mayr 1) nov. var. striolato-rugosa. Arbeiter: Länge 5,5 mm. Schwarz, Ende der Mandibeln und der Fühler, sowie die letzteren Tarsenglieder rothbraun, die Beine dunkelbraun, theilweise schwarz. Die abstehende Behaarung fehlt, die anliegende Pubescenz ist sehr kurz, weisslich und sehr spärlich, an den Fühlern jedoch ziemlich reichlich. Die Mandibeln sind sehr fein runzlig-gestreift und zerstreut grob punktirt. Der Kopf ist so wie bei P. convexa Eog.
      
      x) In den Myrmccologischen Studien (Verh. d. k. k. zool.-bot.-Ges. Wien 1802) wurden von mir ohne mein Verschulden drei unrichtige Fundorte angegeben, nämlich die von Polyrliachis rugulosa, P. cubaensis und Myrmicaria (Hepta-condylus) sulcata. Ich habe sie nach etiquettirten Exemplaren im kais. naturhistorischen Hofmuseum in Wien beschrieben und den an den Etiquetten notirten Fundort wiedergegeben. Erst in der letzteren Zeit stellte es sich durch Vergleichung mit den Acquisitionsverzeichnissen heraus, dass diese drei Arten nicht aus Cuba, sondern aus Port Natal stammen. Was nun Polyrh. cubaensis betrifft, so ist es bedauerlich, dass ich damals diesen Namen gewählt hatte, doch trifft mich um so weniger eine Schuld, als der Einsender dieser drei Arten auch auf der Insel Cuba und zwar drei Jahre lang Insekten gesammelt hatte.
      
      
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        geformt, von der Seite gesehen, nicht dick (der Durchmesser von der Stirn zur Unterseite des Kopfes nicht gross) und nicht rhomboidisch, die Unterseite des Kopfes ist nicht geknickt, sondern ziemlich flach, die Leisten (oder Kielchen) von den Seiten des Hinterhauptloches zu den Mundwinkeln sehr deutlich und von einander nicht stark entfernt; der Kopf ist reichlich und scharf längsgerunzelt, mehr oder weniger glanzlos besonders am Scheitel; der fein lederartig gerunzelte und schwach glänzende Clypeus ist undeutlich gekielt mit bogig gekrümmtem Vorderrande ; die Stirnleisten sind einander massig genähert; der Scheitel ist von vorne nach hinten gewölbt; die Augen mässig convex. Der Thorax hat an der Oberseite dieselbe Skulptur wie der Scheitel und ist glanzlos, an den Seiten ist er verworren gerunzelt und schwach glänzend, an der abschüssigen Fläche des Metanotum glänzend und äusserst seicht lederartig gerunzelt; der Thorax ist ziemlich kurz, vierseitig, vorne breiter als hinten, die obere Fläche ist längs- und quer-convex, an beiden Seiten scharf gerandet, das Pronotum ist breiter als das Metanotum, es ist breiter als lang, an den vorderen Seitenecken mit je einem grossen, mässig langen, dreieckigen und spitzigen Zahne, die zwei Nähte an der Oberseite des Thorax deutlich, das Mesonotum fast . doppelt so breit als lang, vorne etwas breiter als hinten, die Basal-fläche des Metanotum deutlich breiter als lang, hinten mit zwei nach aufwärts gebogenen kleinen Zähnen, zwischen diesen trennt eine deutliche in der Mitte etwas stumpfwinklig geknickte Kante die Basalfläche von der senkrechten abschüssigen Fläche. Die Schuppe des Petiolus ist vorne gröber, hinten feiner gerunzelt, sie ist mässig verdickt, breit und rundlich, deren oberer bogig gekrümmter Rand trägt vier Dornen, welche ziemlich gleichlang und fast gleichweit von einander entfernt sind, nur die beiden mittleren sind etwas länger als die äusseren und etwas mehr von einander entfernt, die zwei fast parallelen mittleren Dornen sind sehr deutlich schief nach hinten und oben gerichtet, die äusseren schief nach aussen und oben und nur wenig nach hinten gerichtet. Der Hinterleib ist fein und dicht, aber seicht fingerhutartig punctirt und schwach glänzend. Sansibar.
        
        Polyrh. Gerstäckeri For. gehört zweifellos als Varietät zu P. cubaensis. Da ich nun P. Gerstäckeri nicht durch Autopsie kenne und von P. cubaensis nur das Weibchen bekannt ist, so hielt ich es für zweckmässig, die neue Varietät weitläufig zu beschreiben. Sie unterscheidet sich von P. cubaensis i. spec. und von Gerstäckeri insbesondere durch die scharfe Längsrunzelung der Stirn, des Scheitels und der Oberseite des Thorax.
        
        
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          Polyrh. cubaensis ist der P. convexa sehr ähnlich, unterscheidet sich jedoch durch die starken dreieckigen Zähne des Pronotum, da bei convexa zwei etwa eben so lange, aber massig dünne Dornen vorhanden sind, in ähnlicher Weise wie zwischen P. acasta Sm. (= argentea Mayr) und P. dives Sm., nur sind bei P. convexa die Zähne an der Basis noch stärker als bei P. acasta, ferner ist bei P. cubaensis die Oberseite des Thorax sowohl nach der Länge und Breite weniger convex als bei P. convexa, die quere Kante zwischen der Basal- und der abschüssigen Fläche des Metanotum ist bei cubaensis in der Mitte etwas geknickt, bei P. convexa schwach bogig, die Dornen der Schuppe des Petiolus sind bei convexa viel kleiner (kaum halb so lang) als bei cubaensis ').
          
          8.  P. militaris Fabr. var. rugulosa Mayr. (cafrorum For.). Ein Arbeiter aus Quilimane mit spärlicher weisslicher Pubescenz und ein Weibchen aus Sansibar mit reichlicherer solcher Pubescenz.
          
          9.  P. gagates Sm. Aus Rosako (Usaramo).
          
          Oecophylla Smith.
          
          10.  Oe. smaragdina L. Sansibar.
          
          Myrmecocystus Wesm.
          
          11. M. viaticus Fabr. Cairo.
          
          Plagiolepis Mayr.
          
          12.  P. custodiens Sm. Bagamoyo. Plag. fallax Mayr kann der abstehenden Behaarung wegen als eine von P. custodiens verschiedene Art nicht aufrecht erhalten bleiben, da mir Arbeiter mit mässig reichlicher, abstehender Behaarung der Oberseite des Körpers bis zu solchen ohne abstehende Behaarung vorliegen; es wäre jedoch möglich, dass sich die bei P. fallax deutlich schwächere Einschnürung des Thorax zwischen dem Meso- und Metanotum und die nach hinten viel weniger ansteigende Basalfläche des Metanotum (ähnlich wie gewöhnlich bei den kleinen Arbeitern von P. custodiens) bei der Untersuchung eines reichlicheren Materiales als constant erweisen würde.
          
          13.  Plag. graoilipes Smith. Sansibar.
          
          Von Polyrhachis convexa besitze ich einen Arbeiter von Dr. Sichel aus Ceylon mit einem mit dichter anliegender Pubescenz bedeckten Abdomen und einen zweiten von Dr. Roger ebenfalls aus Ceylon mit einem Abdomen, dessen Pubescenz äusserst zerstreut ist.
          
          
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            Leptogenys Bog.
            
            Die beiden Gattungen Leptogenys und Lobopelta lassen sich nicht aufrecht erhalten. Ich stellte im Jahre 1862 die letztere Gattung auf, indem ich sie auf die Arten: diminuta Sm., castanea Mayr und mutabilis Sm. begründete, bei welchen die Oberkiefer sehr auffallend von denen der Arten, die Roger zu Leptogenys stellte, abweichen. Doch hat sich nach Untersuchung der Arbeiter der vielen seither neu aufgestellten Arten herausgestellt, dass diese beiden Genera höchstens als Subgenera aufgefasst werden können, die sich dadurch von einander unterscheiden, dass bei den Arbeitern (und wohl auch bei den Weibchen) des Subgenus Leptogenys die Mandibeln keine Spur eines Kaurandes haben, sondern so wie bei Polyergus der Hinterfinnen-) Rand des Oberkiefers an der Spitze des Oberkiefers mit dem Vorder- (Aussen-) Rande des Oberkiefers zusammenstösst, während bei den Arbeitern des Subgenus Lobopelta die Mandibeln stets einen Kaurand haben, welcher in der Länge wohl grossen Unterschieden ausgesetzt ist und mit dem Hinter- (Innen-) Rande einen manchmal sehr stumpfen Winkel bildet. Ob nun dieses Merkmal sich als eonstant erweisen werde, möchte ich bezweifeln. Ueber die etwaige Unterscheidung der Männchen der zwei Subgenera bin ich bisher zu keinem Resultate gelangt.
            
            Meine Angabe im Novara-Werke pag. 15, dass bei Leptogenys die Krallen nur zweizähnig seien, beruhte auf einer oberflächlichen Untersuchung eines beschmutzten Exemplares von L. falcata Rog., der einzigen Art, welche ich damals besass. Dementsprechend ist auch Forel's Angabe im Grandidier'schen Werke über Madagascar, pag. 109, zu corrigiren.
            
            14. Lept. (Lobopelta) Stuhlmanni nov. spec. Arbeiter. Länge: 10—10,6 mm. Schwarz oder schwarzbraun, der Fühlerschaft braun, die Mandibeln, die Fühlergeissel und die Hinterleibsspitze heller, die Beine rothbraun oder heller. Der ganze Körper ist reichlich abstehend behaart, ohne anliegende Pubescenz, aussei' an der Fühlergeissel und an den Tarsen. Die Oberkiefer sind fast glatt, theilweise mit undeutlichen, sehr feinen Längsstreifen und mit einzelnen haartragenden Punkten, sie sind ziemlich lang, schmal, am vorderen Ende mit einem deutlichen, sehr schief stehenden, schneidigen Kaurande versehen, welcher vorne mit dem Aussenrandc in einen gekrümmten spitzigen Zahn endet. Der Zwischenraum zwischen den geschlossenen Mandibeln und dem Clypeus gross. Der Kopf ist glatt mit zerstreuten, nicht auffälligen, seichten haartragenden Punkten, die nur an den Kopfseiten
            
            
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              stärker sind, er ist verkehrt-trapezförmig, indem er vorne an den Mandibeln viel breiter als an den Hinterecken und auch breiter als in der Augenhöhe ist. Der Clypeus ist kurz, kürzer als bei L. chinensis Mayr, er ist scharf gekielt, an beiden Seiten dieses Kieles mit Längsrunzeln, welche sich ein kurzes Stück nach hinten an dem Kopftheile zwischen dem Ursprünge der Fühler und dem Mandibelgelenke fortsetzen, der Kiel verlängert sich nach vorne in einen am Ende sehr stark abgerundeten kurzen, öfters undeutlichen Fortsatz, welcher, wenn er deutlich ist, fast etwas breiter als lang ist, zu beiden Seiten dieses Fortsatzes ist der Vorderrand des Clypeus schwach S förmig gekrümmt. Die Augen stehen den Mandibelgelenken näher als den Hinterecken des Kopfes. Der hintere (untere) Theil des Mundrandes hat keine Zähnchen 1). Alle Geisseiglieder länger als dick, das zweite fast doppelt so lang als das erste. — Das Pronotum ist mehr oder weniger grob-, aber seicht runzelig, oder hat besonders an den Seiten grosse ziemlich seichte Punkte; ebenso verhält es sich mit der Skulptur am Mesonotuni, welches beiläufig so lang als breit und ziemlich rundlich ist und sich nach hinten zur Meso - Metanotalnaht in der Weise abdacht, dass das Pronotum und das Mesonotuni mitsammen eine von vorne nach hinten mässig gekrümmte Curve bilden. Die Einschnürung zwischen dem Meso- und Metanotum ist nicht tief. Das letztere ist lang, etwa so lang als das Meso- und Metanotum zusammen, steigt nach hinten allmählig auf und fällt an der gerundeten Grenze zwischen der Basal- und der abschüssigen Fläche rasch schief ab; die Basalfläche ist unregelmässig gerunzelt, die abschüssige Fläche ist grob quergestreift; die Seiten des Meso- und Metathorax sind schief gestreift. Der fein gerunzelte, auch zerstreut grob punktirte Knoten des Petiolus ist sowie bei L. chinensis geformt, er ist nämlich compress, länger als breit, hinten breiter und viel höher als vorne, seine Hinterfläche ist senkrecht abfallend, flach und quer gerunzelt. — Der Hinterleib ist fast glatt, zwischen dem ersten und zweiten Segmente kaum eingeschnürt. Die Beine sind ziemlich lang und dünn, die Krallen sehr deutlich gekämmt. Quilimane.
              
              Diese neue Art steht der L. chinensis sehr nahe und unterscheidet sich insbesondere durch die schmäleren und viel längeren
              
              ') Forel giebt in dem Grandidier'schen Werke .über Madagascar bei Leptogenys incisa For., pag. 114 an: „Mayr tombe dans la même erreur que Roger on attribuant à l'epistome les denticules du bord antericur de la tête", worauf ich zu erwidern habe, dass Lept. (Sahg. Lobopelta) ingens Mayr am Vorderrande des Clypeus zwei dreieckige Zähne und überdies am hinteren (unteren) Mundrande nahe den Mandibeln je einen Zahn hat.
              
              
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                Oberkiefer, durch den Kopf, welcher vorne viel breiter ist als in der Höhe der Augen (bei L. chinensis fast gleichbreit), durch den anders geformten Clypeus, den nicht glatten Thorax, das nach hinten viel mehr ansteigende Metanotum, den nicht glatten Petiolus und durch das fast völlige Fehlen der Einschnürung des Abdomen zwischen dem ersten und zweiten Segmente.
                
                Herr Stuhlmann hat in Quilimane einige Männchen gesammelt, welche zu dieser Art gehören könnten; da mir aber aussei- der Färbung, Behaarung und Grosse alle Anhaltepunkte fehlen, diese Männchen zu L. Sluhlmanni zu ziehen, so will ich es unterlassen, sie zu beschreiben.
                
                Platythyrea Bog.
                
                15.  P. cribrinodis Gerst. Kihengo, Korogwe, Mbusini (Usegua).
                
                Megaponera Mayr.
                
                16.  M. foetens Fabr. Mbusini.
                
                17.  M. crassicornis Gerst. Mbusini. Scheint der kleine Arbeiter der vorhergehenden Art zu sein.
                
                Paltothyreus Mayr.
                
                18.  P. tarsatus Fabr. Eosako (Usaramo).
                
                Anomma Shuck.
                
                19.  A. Burmeisteri Shuck. Mhonda. Sansibar.
                
                Dorylus Fabr.
                
                20.  D. glabratus Shuck. Sansibar, 1 Männchen, gefangen im September und Oktober 1888.
                
                21.  D. affinis Shuck. Sansibar. Eine spärliche Vertretung der Männchen dieser Gattung in meiner Sammlung machte eine sichere Determination zweifelhaft, so dass ich Muster der mir vorliegenden Sansibar-Exemplare an Prof. Emery, der sich bereits eingehend mit dieser Gattung beschäftigt hatte, zur Determination sandte. Nur ein Exemplar, besonders etiquettirt, am 20. Oktober 1888 gefangen, entspricht der Shuckard'sehen Beschreibung, während die anderen Männchen, gefangen Anfangs Juni 1888, dadurch abweichen, dass der Thorax nur an der Unterseite und am Metanotum abstehend behaart ist. Ein Exemplar, welches ich aus Gabun besitze, hält zwischen beiden Formen die Mitte, indem der ganze Thorax wohl durchaus, aber nicht reichlich schief abstehend behaart ist.
                
                
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                  Meranoplus Smith.
                  
                  22.  M. Magrettii André, var. (?). Mir liegt aus Bagamoyo nur ein Arbeiter vor, welchen ich nach Vergleichung mit einem typischen Stücke, das mir Dr. Magretti zur Ansicht zu senden so freundlich war, für eine ziemlich abweichende Form dieser Art halte. Er ist etwas grösser, dunkler gefärbt, die Mesonotum-Dornen sind spitziger und etwas länger als bei dem Typus, so dass er sich dem M. bicolor Guer. fast mehr nähert als der Stammform von M. Magrettii.
                  
                  Monomorium Mayr.
                  
                  23.  M. Pharaonis Linne. Sansibar.
                  
                  Pheidole Westw.
                  
                  24.  P. megacephala Fabr. Bagamoyo und Kihengo.
                  
                  25.  P. megacephala Fabr. var. Sansibar. Die Soldaten nähern sich in der Sculptur der Hinterhälfte des Kopfes einerseits der Varietät scabrior For., indem die Hinterhälfte des Kopfes theils seicht fingerlmtartig punctirt ist, theils durch weiteres Verflachen der Punkte sehr fein genetzt oder auch theilweise fein längsrunzelig ist, andrerseits bilden diese Soldaten einen Uebergang zur Varietät pundulata Mayr 1), indem die Hinterhälfte des Kopfes mit grossen, ziemlich seichten Punkten zerstreut besetzt ist. Bei den Arbeitern finde ich keinen bemerkens-werthen Unterschied von der Stammform
                  
                  ') Unter der Voraussetzung, dass die von mir im Jahre 1866 beschriebene im Museum Stockholm befindliche Pheidole punctidata nur als eine Varietät von P. megacephala Fabr. zu betrachten sei, wie dies Forel in seinen Fourmis de Madagascar gethan hat.
                  
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